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Im Jahr 2010 feiern die Tauben ihren 250. Geburtstag des internationalen Bildungswesens. Aus diesem Anlass zum Jahr der Erinnerung stellt Henk Betten (gehörlos seit Geburt, aus Haren in Holland) einen historischen Überblick zu diesem Thema vor: "Die früheste Geschichte der Gehörlosen-Bildung in Europa". Einleitung Institute für Gehörlose sind auf der ganzen Welt zu finden. Deren Ziel ist es, Sonderschulen für gehörlose Kinder zu bieten. Alles begann mit der Initiative des Abbé Charles Michel de l'Epée. Im Jahre 1760 in Paris begann er mit der Ausbildung gehörloser Menschen und gründete eine Schule für sie. Er war hiermit der Erste und brachte Licht in die Welt gehörloser Menschen. Vor 1760 wurden die tauben Menschen aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Aber auch noch viele Jahre danach wurde in einigen Fällen ein Gehörloser als unnützes Geschöpf und sogar als Tier gesehen. Neben den Glücklichen, die individuelle Ausbildung erfuhren, konnten Gehörlose nicht viel erreichen und mussten einfache Arbeiten ausführen. De l' Epée verwendete in seiner Lehre die Gebärdensprache und einen einhändigen Fingeralphabet. Seine Methode wurde als Gebärdenmethode bekannt. De l'Epée's Einfluss war groß, denn es führte zu einem Boom bei der Entwicklung der internationalen Gehörlosen-Bildung. Er gab als öffentliche Demonstration Unterricht und lehrte auch hörgeschädigte Menschen, die dann Schulen für Gehörlose in ihren eigenen Ländern in Europa etablierten. Die Arbeit von De l'Epée und anderen, um die tauben Menschen von den Fesseln der Einsamkeit und Armut zu befreien, inspirierte Henk Betten im Jahr 1988 einen Überblick über die Geschichte der Schulen für Gehörlose in Europa zu schreiben. Der Artikel steht in holländischer Sprache und in englischer Sprache in der Website www.effathaguyot.nl als PDF-Datei zur Verfügung. Der englische Artikel ist auch hier in unserer Website www.kugg.de zu lesen THE EARLIEST HISTORY OF DEAF EDUCATION IN EUROPE
Henk Betten, NL THE EARLIEST HISTORY OF DEAF EDUCATION IN EUROPE In 2010 the international education of the deaf will celebrate its 250th anniversary. As a kickoff to a year of remembrance, I would like to present an historical overview on this topic: ‘The earliest history of Deaf education in Europe’. It is available on the website of the Koninklijke EffathaGuyot Viataal Groep www.effathaguyot.nl. Go to ‘voor professionals’, then click ‘contact en informatie’ and then to the left the button ‘’geschiedenis’.You will find a pdf-file there. Institutes for the deaf can be found all over the world and their aim
is to offer special education for children who are deaf or have serious
hearing impairment. It all started with an initiative of the abbé
Charles Michel de l’Epée in 1760 in Paris he began educating
deaf people and established a school for them. He was the first to do
so and brought light to the world of deaf people. Before he started teaching,
these people they were often excluded from society. Before 1760, and in
some cases for many years afterwards, a deaf person was seen as a useless
creature and even as an animal. Besides the lucky ones who received individual
education, a deaf person could do nothing except see and perform simple
acts. In his teaching, De l’Epée used manual gestures and
the simple finger alphabet. His method became known as manualism. De l’Epée’s
influence was huge because it led to a boom in the development of international
deaf education. De l’Epée gave public demonstration lessons
and he also taught hearing persons, who would subsequently establish schools
for the deaf in their own countries in Europe. |
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