History
Deaf History - Die Geschichte der Gehörlosen
Aktuell
   
Führungen durch das Stasi-Unterlagen-Archiv in Berlin
 
Das Archiv des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) bietet bei Bedarf Archivführungen für Gruppen von gehörlosen und schwerhörigen Bürgern an.
Wenn Sie an einer Führung mit Gebärdensprachdolmetschern interessiert sind,
dann kontaktieren Sie bitte frühzeitig per E-Mail oder Fax das Archiv der Zentralstelle in Berlin-Lichtenberg:
E-Mail: archivfuehrungen@bstu.bund.de - Fax: (030) 2324 - 6619

Mehr Infos siehe www.bstu.bund.de - Bericht von der ersten Führung für Gehörlose
   
Ukrainisch-Russischer Deaf History-Tag
 
Arkady Belozovsky mit Arkady Belozovsky (USA)
Lektor für ASL /Deaf Studies im Zentrum für Sprachwissenschaften an der
Brown Universität im Bundesstaat Rhode Island
(siehe Video vom Deaf History International 2009 in Stockholm)

am Samstag, 3. April 2010 in Frankfurt/Main, Gehörlosenzentrum, Rothschildallee 16a
Zwei Vorträge mit den Themen:
- Erfahrungen tauber Menschen in der ehemaligen Sowjetunion während des 2. Weltkrieges

- Die Entwicklung der Deaf Mafia in der ehemaligen Sowjetunion

Mehr Informationen siehe Info-PlakatPDF-Dokument

In Zusammenarbeit mit dem Gehörlosen- und Schwerhörigen-Stadtverband Frankfurt am Main e.V.
Ukrainisch-Russischer Deaf History-Tag
 
Bericht

Arkady Belozovsky in Frankfurt
Die Vorträge von Arkady Belozovsky aus den USA beim "Ukrainischen und Russischen Deaf History-Tag" am 3. April 2010 in Frankfurt/Main waren interessant. Ihm war es hervorragend gelungen, Einblicke in die ukrainische und russische Geschichte und Kultur der tauben Menschen zu geben. Für 60 anwesende Teilnehmer war viel Neues vom 2. Weltkrieg und "Deaf Mafia" zu erfahren. Zum allererstenmal hielt Arkady Belozovsky einen Vortrag über die Geschichten der tauben Menschen im 2. Weltkrieg, die KuGG fühlt sich da geehrt und findet das als eine wertvolle Völkerverständigung.

Die Fotobilder und Filme in der Homepage geben einen Ausschnitt davon, ein Danke an Michael Geist, Elke Menges und Vibelle aus Aachen. Frankfurt war der dritte Ort bei seiner einwöchigen Vortragstour in Deutschland nach Hamburg (Universität Hamburg) und Berlin (Gehörlosenverband Berlin).

Videos
bei Vibelle-TV: "Russ.-Ukrain. Deaf History" und "Deaf Mafia"
 
Verkannte Menschen
 
Verkannte Menschen - Benefizveranstaltung Benefizveranstaltung mit Deutschlandpremiere
16. Januar 2010 in Frankfurt/Main - Plakat PDF-Dokument

Der lange verschollen geglaubte Film "Verkannte Menschen"
aus dem Jahre 1932 wurde gezeigt. Es handelt sich um eine
Dokumentation aus der Gehörlosengemeinschaft der 30er Jahre.
Informationen zum Film PDF-Dokument    Erläuterung von J.Muhs PDF-Dokument
Vorträge von Jochen Muhs, Helmut Vogel und Katja Fischer. Mit Podiumsdiskussion und Verlosung.
  Bericht über die Benefizveranstaltung von Lothar Scharf PDF-Dokument
 
Video-Bericht
von der Benefizveranstaltung auf DeafTV, LV Hessen

Verkannte Menschen DVD „Verkannte Menschen“

Die DVD kann beim LVGH in Frankfurt für 20,- Euro plus 1,45 Euro Porto bestellt werden. Die Besteller erhalten eine Rechnung vom LVGH. Nach dem Erhalt des Betrages wird die DVD per Post zugeschickt.

Bestellung beim Landesverband der Gehörlosen Hessen e.V.,
Burgstr. 11e, 60316 Frankfurt am Main
E-Mail: info(a)gl-hessen.de, Fax: 069-46999117 - www.gl-hessen.de
   
  Sehen statt Hören
Sendung Folge 1456, 27.03.2010

In Frankfurt ist ein lange verschollen geglaubter Dokumentarfilm aus dem Jahr 1931 wieder aufgetaucht und neu aufgeführt worden. Der Reichsbund der Gehörlosen Deutschlands (Regede) hat ihn damals aus Eigenmitteln in Zusammenarbeit mit der UFA produziert, das Drehbuch schrieb Wilhelm Ballier, der 1. Vorsitzende des Regede, und es wurde "ein Film aus dem Leben der Gehörlosen", der hörende Zuschauer über die Situation Gehörloser und ihre Leistungen in Schule, Beruf, Wissenschaft, Kunst, Hausarbeit, Landwirtschaft, Sport usw. aufklären sollte. Eine Vielzahl von Gehörlosen sind in Szenen aus dem Lebensalltag zu sehen, es wirkten aber auch alle hochrangigen Gehörlosen dieser Zeit (wie Ballier selbst, Paul Kroner oder Wladislaw Zeitlin) mit.

Die Premiere 1932 verlief sehr erfolgreich. Aber schon kurze Zeit später, nach der Machtergreifung der Nazis, wurde der Film zensiert und dann gänzlich verboten. Soziale Themen wie z. B. Arbeitslosigkeit durften nicht gezeigt werden. Die 15 existierenden Kopien wurden eingesammelt und vernichtet. Nur dem damaligen Landesverband der Gehörlosen Hessen unter seinem Vorsitzenden Max Härdtner gelang es, eine Kopie zurückzuhalten und zu verstecken. Sie konnte durch die Wirren des Krieges hindurch bis in die heutige Zeit gerettet werden. Anlässlich der "zweiten Premiere" in Frankfurt am 16. Januar 2010 dokumentieren Rona Meyendorf (Regie) und Jürgen Stachlewitz (Moderation), wie dieser Film aus heutiger Sicht aufgenommen wurde. Sie befragen auch die Historiker Helmut Vogel und Jochen Muhs sowie Präsident Rudi Sailer, welche Parallelen zwischen damals und heute gezogen werden können.

Sehen statt Hören - Wochenmagazin, Fernsehsendung des Bayerischen Rundfunks
   
DVD: Gehörlose ÖsterreicherInnen im Nationalsozialismus
 
DVD-Cover: Gehörlose ÖsterreicherInnen im Nationalsozialismus Das Forschungsprojekt "Gehörlose Menschen während des Nationalsozialismus in Österreich" (Mai 2008 - April 2009) brachte bis jetzt nicht bekannte Informationen über die von Verfolgung und Diskriminierungen betroffene gehörlose Minderheit in Österreich ans Tageslicht.
Die im Rahmen des Projektjahres von Verena Krausneker und Katharina Schalber erstellte DVD stellt einen Ausschnitt österreichischer Gehörlosengeschichte dar.

In 8 thematisch geordneten Kapiteln erzählen 24 ZeitzeugInnen aus ihrem Leben während des NS-Regimes und des Zweiten Weltkriegs: Gehörlosenvereine · Gehörlosenschulen · NS-Euthanasie · Zwangssterilisation · Shoa · Lager · Krieg · Widerstand
DVD: Gehörlose ÖsterreicherInnen im Nationalsozialismus
8 Kurzfilme in Österreichischer Gebärdensprache mit deutschen UT
Gesamtlänge 220 Min, A 2009, Recherche, Buch, Skript, Regie, Kamera, Schnitt: Verena Krausneker & Katharina Schalber, Erzählerin: Astrid Weidinger
Bestellung siehe Infoblatt PDF-Dokument
Mehr Infos mit Film-Trailer und Fotos: www.univie.ac.at/gehoerlos-im-ns
   
Gehörlosen-Museum in Frankfurt am Main
 
Am 22. August wurde das "Museum zur Geschichte der Gehörlosen und Schwerhörigen" in Frankfurt am Main eröffnet. Dank der hervorragenden Sammlung von Lothar Scharf gibt es endlich das in Deutschland einzigartige Museum, untergebracht im Gehörlosenzentrum in der Rothschildallee.
Das Museum ist Donnerstags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Besuch an anderen Tagen (mit Führung) nach Vereinbarung.
Eintritt: 2 Euro
Gehörlosen-Museum in Frankfurt/Main
Adresse und Kontakt:
Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige - Gehörlosenzentrum
Rothschildallee 16a, 60389 Frankfurt am Main (U4 Höhenstraße)
Tel: 069-945930-0, Fax: 069-945930-28, mail: info(at)deafmuseum.de - www.deafmuseum.de
mehr mit Fotos
   
Deutsches Historisches Museum - Führungen in DGS
 
Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen
Die Ständige Ausstellung des DHM im Zeughaus, Berlin

Geschulte Gehörlose (u.a. Jochen Muhs) führen in DGS durch das Museum. Für gehörlose Besucher aus dem Ausland werden Führungen in internationaler und polnischer Gebärdensprache angeboten. Führungen für Gruppen nach Vereinbarung.
Aktuelle Termine siehe www.deafberlin.de
Alle Infos siehe Flyer PDF-Dokument
Deutsches Historisches Museum www.dhm.de
DHM  - Carolus - Europa
   
Forschungsprojekt an der Universität Köln: Hörgeschädigte im Dritten Reich
 
Abbildung © Günter Nick Welche Erfahrungen haben gehörlose und schwerhörige Menschen unter Hitler machen müssen? Wie wurden sie von anderen Menschen wahrgenommen und behandelt?

Zeitzeugen gesucht!
Mehr Infos und Kontakt PDF-Document
   
 
Projekt "Gehörlose Zeitzeugen"
  Wie Hörende haben auch Gehörlose viel gelitten im und nach dem 2. Weltkrieg. Davon ist bislang wenig bekannt. Bitte helfen Sie mit, mehr darüber zu erfahren! Füllen Sie bitte diesen Fragebogen aus und senden es an uns!
Fragebogen PDF-Dokument
Wir organisieren demnächst ein Projekt mit gehörlosen Zeitzeugen aus der nationalsozialistischen Zeit und dem zweiten Weltkrieg. Wer die alten Zeitzeugen kennt, die bereit sind, darüber zu erzählen, soll sich bitte bei
info@kugg.de oder Fax: 069 - 46 99 45 55 melden. Jede Unterstützung ist uns willkommen!
   
  Project „Deaf Witnesses“
Like hearing people, Deaf people have suffered a lot during and after World War II. So far little is well-known about the suffering experienced by the Deaf community.
Please help us learn more about it by filling out this questionnaire and sending it back to us! The information will be kept confidential and we will not pass on the information to other sources.
Questionnaire PDF-Document
We will be organizing a project soon with Deaf witnesses from the National Socialist period and World War II. If you know someone, who is ready to tell their stories, please contact KuGG at info@kugg.de or fax us at: 049 - (0)69 - 46 99 45 55. Any assistance is welcome!
   
Persönlichkeiten
   
Carl Heinrich Wilke  (1800-1876)
Otto Friedrich Kruse  (1801-1880)
Eduard Fürstenberg  (1827-1885)
John E. Pacher  (1842-1898)
Paul Kroner  (1880-1942/43)
Richard Liebermann  (1900-1966)
   
Literatur
   
Die Schriftreihe zur Gehörlosengeschichte mit Broschüren über
Carl Heinrich Wilke (1800-1876), gehörloser Taubstummenlehrer in Berlin,
und Johann Heidsiek (1855-1942), Taubstummenlehrer in Breslau, ist wieder erschienen.
Info und Bestellung PDF-Dokument
   
Rechtlos, schutzlos, taub und stumm:
Gehörlose Juden unterm Hakenkreuz
Buch: Gehörlose Juden unterm Hakenkreuz In diesem Buch hat Lothar Scharf Dokumente, Geschichten und Fotos aus Archiven und von Zeitzeugen zusammengetragen.
Eine bedrückende, aber erhellende Dokumentation, die in keiner Büchersammlung an Deaf History Interessierter fehlen darf.

Bestellen können Sie das Buch zum Preis von 20,- € + 1,50 € Versandkosten
bei Lothar Scharf: eMail scharlo@rgt-webdesign.com
   
Gehörlose im 3. Reich – Taubstumme in der Hitlerjugend
Buch von Lothar Scharf zum Thema Taubstumme in der Hitlerjugend:
ein faszinierender Zeitzeugenbericht von Fridolin Wasserkampf.
Rezension von Bernd Rehling

Lothar Scharf: Taubstumme in der Hitlerjugend?
Fridolin W. erzählt - Biografie und Dokumentation zu „Gehörlose im 3. Reich"
147 Seiten, 54 Fotos, 56 Abbildungen, 20x26,5 cm, 19,50 Euro zuzügl. 1,50 Euro Versandkosten
Bestellung: per eMail: scharlo@rgt-webdesign.com

   
Buch über Gehörlosen-Biographien aus dem 18. und 19. Jahrhundert - von Hans U. Feige
Broschüre über Carl Wilke  - Deaf History-Schriftenreihe
Video über Hugo von Schütz  - "Auftritt Direktor von Schütz"
   
Bibliothek Hör- und Sprachgeschädigtenwesen
in der Samuel-Heinicke-Schule Leipzig
   
 
Gehörlosengeschichte 
   
Gehörlosen-Museum in Frankfurt am Main
 
Museum zur Geschichte der Gehörlosen und Schwerhörigen - das in Deutschland einzigartige Museum mit der hervorragenden Sammlung von Lothar Scharf, untergebracht im Gehörlosenzentrum.

Das Museum ist Donnerstags von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
Besuch an anderen Tagen (mit Führung) nach Vereinbarung.
Eintritt: 2 Euro
Gehörlosen-Museum in Frankfurt/Main
Adresse und Kontakt:
Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige - Gehörlosenzentrum
Rothschildallee 16a, 60389 Frankfurt am Main (U4 Höhenstraße)
Tel: 069-945930-0, Fax: 069-945930-28, mail: info(at)deafmuseum.de - www.deafmuseum.de
mehr mit Fotos - Flyer PDF-Dokument
 
Geschichte der Gehörlosen-Bildung in Europa
 
Henk Betten Im Jahr 2010 feiern die Tauben ihren 250. Geburtstag des internationalen Bildungswesens. Aus diesem Anlass zum Jahr der Erinnerung stellt Henk Betten (gehörlos seit Geburt, aus Haren in Holland) einen historischen Überblick zu diesem Thema vor: "Die früheste Geschichte der Gehörlosen-Bildung in Europa".

Die Arbeit von De l'Epée und anderen inspirierte Henk Betten einen Überblick über die Geschichte der Schulen für Gehörlose in Europa zu schreiben. Einleitung (deutsch)
Artikel in englischer Sprache PDF-Dokument
Artikel in holländischer Sprache in der Website www.effathaguyot.nl
"The earliest history of Deaf education in Europe" english english
   
Deaf History - Welche Bedeutung hat die Geschichte der Gehörlosen?
Kommunikationsforum in Essen am 11. Februar 2004 - Vortrag von H. Vogel
Artikel  PDF PDF-Dokument  aus: DGZ 3-2004 "Ohne Vergangenheit gibt es unser Leben nicht"
   
Gehörlose im 3. Reich - Artikel von J. Muhs
   
Geschichte der Gehörlosenbildung in Deutschland
Artikel von H. Vogel
   
Vorstellung der Deaf History -Interessengruppe
   
 
Archiv  Veranstaltungen - Berichte
   
 
Bericht vom Deaf History International Kongress
 
Doug Bahl und Ege Karar
Adonia Smith, Lynn Jacobowitz
Jochen Muhs, Berlin
Outi Toura, Anu Savolainen, Finnland
Jörgen Nielsen
Outi Ahonen, Ulla-Maija Haapanen
Yerker Andersson, USA
Mark Zaurov, Hamburg
Anne Quartararo, USA
Arkady Belozovsky
Konferenz 2009 in Stockholm, Schweden - DHI Conference August 2009 (s.u.)

Video-Bericht von Ege Karar

Video - Teil 1
Kurzfilm über DHI-Kongress



Video - Teil 2
Adonia Smith und Lynn Jacobowitz, USA:
"Ohne Gehörlosen-Geschichte keine guten Zukunftsaussichten für
gehörlose Lernende"


Video - Teil 3
Jochen Muhs, Berlin:

"Eduard Fürstenberg - eine vergessene große taube Persönlichkeit"



Video - Teil 4
Outi Toura und Anu Savolainen, Finnland:
Interview über Vortrag "Diskursiver Wandel im Schreiben gehörloser
Lehrer von 1892 bis 2005"



Video - Teil 5
Jörgen Nielsen, Dänemark:
"Kindheit und Geschichten über die Gemeinde des Clerk Carl Beckers
aus Dänemark"



Video - Teil 6
Outi Ahonen und Ulla-Maija Haapanen, Finnland:
"Die Entwicklung der Identitäten von gehörlosen Kindern und
Jugendlichen vor und während der Kriegszeit in Finnland"




Video - Teil 7
Yerker Andersson, USA:
"Status, Definition und Beitrag von Studien zur Gehörlosen-Geschichte"



Video - Teil 8
Interview mit Mark Zaurov, Hamburg, über sein Vortrag
"Postkoloniale Theorien in Deaf History am Beispiel der
doppelten kulturellen Minderheit der gehörlosen Juden"




Video - Teil 9
Anne Quartararo, USA:
"Verhandlungen oder Konfrontation: Der internationale Pariser Kongress
von 1900 und die Frage nach den Rechten der Gehörlosen"




Video - Teil 10
Arkady Belozovsky, USA:
"Ein Blick auf die Situation gehörloser Einwanderer aus der
Perspektive Gehörloser: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft"

   
Deaf History International Konferenz 2009
  7th DHI Conference - No History No Future
Am 4.- 8. August 2009 fand der 7. Internationale Deaf History-Kongress (DHI) in Stockholm, Schweden statt.
Er stand unter dem Motto: „Ohne Vergangenheit keine Zukunft“ und wurde organisiert von der Schwedischen Deaf History-Gesellschaft (SDHS). In Verbindung mit dem DHI-Kongress wurde auch das 200-jährige Jubiläum der Gehörlosenbildung in Schweden gefeiert.

Neues vom 7. DHI-Konferenz
Helmut Vogel wurde wieder zum Beisitzer des Deaf-History International gewählt. Jochen Muhs trat nach 15jähriger Tätigkeit von der DHI zurück. Letztlich war er 9 Jahre Vizepräsident.
Der Vorstand besteht aus: Präsident Douglas Bahl (USA), Vizepräsident Peter Jackson (Großbritannien) neu, Beisitzer Edna Sayers (USA), Helmut Vogel (Deutschland), Gordon Hay (Großbritannien), Corrie Tijsseling (Niederland) neu, Jon Martin Brauti (Norwegen) neu, und Carbin Clifton (Canada).

Vorstand DHI, Stockholm 2009
v.l.n.r.: Jon Martin Brauti, Corrie Tijsseling, Peter Jackson Vizepräsident, Douglas Bahl Präsident.
nicht anwesend: Helmut Vogel und Gordon Hay

Nächster 8. DHI-Konferenz findet vom 24.-29. Juli 2012 in Toronto (Kanada) mit dem Thema „Telling Deaf Lives“ (Das Leben der Gehörlosen erzählen), Biographie und Autobiographie“ statt.
Information unter www.dhiconference2012.ca

Video-Berichte von Ege Karar

Themen:
- Geschichte der Gehörlosenpädagogik
- Gehörlosenbewegung in der Gesellschaft
- Geschichte gehörloser Frauen
- soziale, kulturelle und politische Situation Gehörloser seit 1880
- Lebensgeschichten Gehörloser
- Zukunft der Gehörlosenbewegung
- Zukunft, Zweck und Ziel der Deaf History-Forschung
- Rolle der DHI für die Gehörlosengeschichte
- u.a.
SDHS Picture
Info PDF-Dokument - Mehr Infos siehe Webseite: www.sdhs.se/dhi2009 (englisch)
   
Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen
 
Die Ständige Ausstellung des DHM im Zeughaus

Die Präsentation der Führungen für Gehörlose fand am 4. Februar 2009 im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin statt. Geschulte Gehörlose führen durch das Museum, natürlich in DGS. Für gehörlose Besucher aus dem Ausland werden Führungen in internationaler und polnischer Gebärdensprache angeboten.
Anmeldung über den Gehörlosenverband Berlin e.V.

Alle Infos siehe Flyer PDF-Dokument
Deutsches Historisches Museum www.dhm.de
DHM  - Carolus - Europa
  Grußwort des DHM, Hr. Bresky PDF-Dokument  Grußwort KuGG e.V., H.Vogel PDF-Dokument  Grußwort GVB e.V., H.Christ PDF-Dokument
 
Epochen-Führungen 1 - 4
Anmeldung beim Gehörlosenverband Berlin e.V., E-Mail: fuehrung(a)deafberlin.de, Fax: 030 - 2517053
Mehr Infos und Anmeldung PDF-Dokument   (auch spontan teilnehmen möglich - ohne Anmeldung)

Am
Sonntag, 26. April, 10 Uhr findet die erste Epochen-Führung PDF-Dokument
über die deutsche Geschichte mit dem gehörlosen Deaf-Historiker Jochen Muhs statt.
Sonntag, 24. Mai, 10 Uhr - zweite Epochen-Führung PDF-Dokument
Sonntag, 28. Juni, 10 Uhr - dritte Epochen-Führung PDF-Dokument
Sonntag, 6. September, 10 Uhr - vierte Epochen-Führung PDF-Dokument
   
4. Deaf History-Treffen in Leipzig
  Wochenend-Schulung und Vorträge
für Geschichtsinteressierte, Archivare, Stadtführer und Museumsführer
vom 27. Februar - 1. März 2009 in Leipzig
Carl Werner, Norwegen Programm
Besuch der Bibliothek Hör- und Sprachgeschädigtenwesen Leipzig
Schulung "Warum brauchen wir ein Archiv?"
Vorträge und Diskussionen:
"Deaf History Norwegen und Carl Werner" (Jon Brauti, Norwegen)
"Albin M. Watzulik, Reisen nach Amerika zu den Kongressen"
"Gehörlose in der BRD und DDR" (Jochen Muhs, Helmut Vogel)
"20 Jahre Wende und die Deutsche Einheit"
Besuch des Museums "Zeitgeschichtliches Forum Leipzig" über
Teilung, Einheit, Diktatur, Widerstand
Programm und Anmeldung PDF-Dokument (Schulung Fr-So)
Vorträge am Samstag Programm PDF-Dokument    Anschreiben, Informationen PDF-Dokument
  Bericht von Jochen Muhs PDF-Dokument
Fotos von Vorträge und Diskussionsabend
   
Deutsche Geschichte mit Helmut Vogel
 
Helmut Vogel, gehörloser Historiker, bietet diverse Veranstaltungen an:

Führung am 5. April in Bonn, Haus der Geschichte der BRD:
"Flagge zeigen? Die Deutschen und ihre Nationalsymbole"
Info und Anmeldung PDF-Dokument  Mehr siehe www.hdg.de

Vortrag am 17. April in München, Gehörlosenzentrum: "60 Jahre BRD"
mit anschließender Diskussion und Plakatausstellung
Info (Anmeldung nicht erforderlich) PDF-Dokument

Seminar am 18. April in München, Gehörlosenzentrum:
"Deutsche (Verfassungs-)Geschichte im Namen der Freiheit"
Info und Anmeldung PDF-Dokument (Anmeldung bis 11. April)
Plakat: Flagge zeigen?
   
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
  am 27. Januar 2009 in Berlin - Gestaltung des Geländes „Tiergartenstraße 4“
Bericht von Helmut Vogel PDF-Dokument
   
Das Denkmal der grauen Busse in Berlin
Info-Flyer PDF-Dokument     Bericht mit Fotos PDF-Dokument
   
Sehen statt Hören: "Through Deaf Eyes"
TV-Dokumentation über 200 Jahre Geschichte und Kultur der Gehörlosen in den USA
15.11.2008 - "MIT UNSEREN AUGEN" - Teil 1 - Text der Sendung 1392 PDF-Dokument
22.11.2008 - "MIT UNSEREN AUGEN" - Teil 2 - Text der Sendung 1393 PDF-Dokument

Webseite Sehen statt Hören - Website Deaf Eyes
   
Deutscher Gehörlosen-Bund bittet um Vergebung
Während der Eröffnungsfeier der 4. Deutschen Kulturtage der Gehörlosen, die vom 21. bis 23. August 2008 in Köln stattfanden, hat sich der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. bei den gehörlosen Juden für im Dritten Reich erlittenes Unrecht entschuldigt. Von Seiten der Gehörlosengemeinschaft entstand dieses Unrecht vor allem dadurch, dass der damalige Bundesverband der Gehörlosen, der Reichsverband der Gehörlosen Deutschlands (REGEDE), seiner ursprünglichen Aufgabe, alle Mitglieder der Gehörlosengemeinschaft zu schützen und zu fördern, nicht gerecht wurde. Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. ist der Rechtsnachfolger des 1927 gegründeten REGEDE und kommt mit der Entschuldigung seiner Verantwortung nach, dessen Verfehlungen anzuerkennen und dafür um Vergebung zu bitten. Mit dieser Versöhnungsgeste drückt der Deutsche Gehörlosen-Bund offiziell sein Bedauern aus für das Leid, das viele gehörlose Juden erfahren mussten.

Die Entschuldigung wurde von den anwesenden Vertretern jüdischer Gehörlosenorganisationen, Doron Levy (Präsident des Israelischen Gehörlosenbundes) und Mark Zaurov (Präsident der Interessengemeinschaft Gehörloser jüdischer Abstammung in Deutschland e.V., IGJAD) entgegengenommen.
Den vollständigen Text der Entschuldigung als PDF in Deutsch oder Hebräisch PDF-Dokument
Quelle: www.gehoerlosenbund.de, 15.9.2008
   
   
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